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Rechtssichere Website-Gestaltung: Do it yourself?!

Online-Ratgeber zeigt mangelnde juristische Unterstützung der Website-Gestaltung auf
(12. April 2010) Die rechtlichen Anforderungen an eine Website sind hoch und Abmahnungen im Online-Handel keine Seltenheit mehr. Der Dschungel an juristischen Vorschriften stellt viele Website- und Online-Shop-Betreiber vor große Herausforderungen. Dennoch scheint sich die Mehrheit der Unternehmen lieber auf sich selbst und auf das Vorbild anderer Anbieter zu verlassen, als auf den Rat eines Fachmanns. Nicht einmal 30 Prozent suchen zur Einhaltung aller rechtlichen Vorschriften bei der Gestaltung ihrer Website den professionellen Rat eines Anwalts.


Fast die Hälfte der bisher bereits 3.330 teilnehmenden Unternehmen setzt bei der Einhaltung rechtlicher Vorschriften für Websites auf die Hilfe entsprechender Ratgeber, Literatur oder Muster. Nur jedes zwölfte Unternehmen geht den sichersten Weg und lässt die relevanten Inhalte, wie bspw. das Impressum oder die AGB, direkt von einem Rechtsanwalt erstellen.

Ermittelt wurde dieses Ergebnis anhand der Antworten des Online-Ratgebers “Website-Gestaltung”. Dieser überprüft mittels 12 kurzer Fragen, welche gestalterischen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Anforderungen die Website der Befragten erfüllt. Basierend auf den Antworten erhalten die Teilnehmerinnen und Teilnehmer
individuelle Handlungsanleitungen zur Verbesserung ihrer Website. Der Ratgeber wurde vom Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr im Rahmen des vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie (BMWi) geförderten Projekts „KMU-orientierte Website-Gestaltung“ entwickelt. Beteiligt waren die Projektpartner ECC Handel, die IHK Zetis, die IT-Akademie Mainz und das KEG Saar. Testen auch Sie, wie gut Sie in Bezug auf gestalterische, organisatorische, technische und juristische Anforderungen mit Ihrer Website-Gestaltung umgehen. Der Ratgeber ermöglicht Ihnen, online und in wenigen Schritten eine kostenlose Einstiegsberatung zur professionellen Gestaltung Ihrer Unternehmens-Website zu erhalten.

Zusatzinformationen in einem kostenlosen Leitfaden
Über die kompakt formulierten Richtlinien des Online-Ratgebers hinaus wird den Teilnehmern auch ein ausführlicher und kostenloser Leitfaden mit detaillierten Informationen zur Website-Gestaltung zur Verfügung gestellt. Mit Hilfe dieses Leitfadens können Unternehmen ihre bisherige Website analysieren und etwaigen Änderungsbedarf erkennen.

Hier geht es zum Ratgeber: http://ratgeber.website-award.net/

Der Online-Ratgeber Website-Gestaltung
Mit dem Online-Ratgeber zum Thema Website-Gestaltung kann jeder unter http://ratgeber.website-award.net/ kostenlos ein Beratungswerkzeug nutzen, das es ermöglicht, in wenigen Schritten eine kostenlose und neutrale Einstiegsberatung zur professionellen Website-Gestaltung zu erhalten.

Mit dem Ergebnis können Unternehmen überprüfen, ob ihre Website die wichtigsten gestalterischen, organisatorischen, technischen und rechtlichen Anforderungen erfüllt. Somit stellt der Ratgeber eine Standortbestimmung mit Handlungsempfehlungen dar.
Diese Seite ist ein Service des Netzwerks Elektronischer Geschäftsverkehr, einer Fördermaßnahme des Bundesministeriums für Wirtschaft und Technologie (BMWi).

Das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr
Seit 1998 berät und begleitet das Netzwerk Elektronischer Geschäftsverkehr, in 29 über das Bundesgebiet verteilten regionalen Kompetenzzentren und einem Branchenkompetenzzentrum für den Handel, Mittelstand und Handwerk bei der Einführung von E-Business Lösungen. In dieser Zeit hat sich das Netzwerk mit über 30.000 Veranstaltungen und Einzelberatungen mit über 300.000 Teilnehmern als unabhängiger und unparteilicher Lotse für das Themengebiet „E-Business in Mittelstand und Handwerk“ etabliert. Das Netzwerk stellt auch Informationen in Form von Handlungsanleitungen, Studien und Leitfäden zur Verfügung, die auf dem zentralen Auftritt www.ec-net.de heruntergeladen werden können. Die Arbeit des Netzwerks wird durch das Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert.

Das E-Commerce-Center Handel (ECC Handel)
Das ECC Handel (www.ecc-handel.de) wurde 1999 als Forschungs- und Beratungsinitiative unter der Leitung des Instituts für Handelsforschung an der Universität zu Köln ins Leben gerufen. Das Ziel ist es, insbesondere kleine und mittelständische Handelsunternehmen zum Thema E-Commerce zu informieren. Zahlreiche Aspekte des E-Commerce im Handel hat das ECC Handel in eigenen Studien untersucht. Es wird vom BMWi gefördert und ist in das NEG als Branchenkompetenzzentrum mit Themenfokus Handel eingebunden.

Die IHK Zetis
Die IHK Zetis GmbH – das Zentrum für Technologie- und Innovationsberatung Südwest – ist die Projekt-Tochtergesellschaft der IHK Pfalz mit Geschäftsstellen in Ludwigshafen und Kaiserslautern. In eng vernetzten Strukturen agierend, ist die IHK Zetis GmbH Ansprechpartner für kleine und mittelständische Unternehmen und Existenzgründer zu allen Fragen rund um IT/Internet und Innovation.
Das Themenspektrum reicht im Event- und Beratungsbereich von der Innovations- und Patentförderung über E-Business-Lösungen bis hin zu Kooperations- sowie Personal- und Bildungsfragen. Die IHK Zetis GmbH ist im Projekt "coNNect - Mittelstand vernetzen" IT-Beratungspartner der Landesregierung und für die Bundesregierung Kompetenzzentrum für den elektronischen Geschäftsverkehr sowie SIGNO-Innovationspartner für Rheinland-Pfalz.

Die IT-Akademie Mainz
Die IT-Akademie Mainz ist eine Projekt- und Bildungseinrichtung, die auf eine langjährige Erfahrung sowohl im Bereich von eBusiness Projekten als auch in der IT-Qualifizierung zurückschauen kann. Ziel der Akademie ist es, durch Projekt- und Bildungsarbeiten eine marktgerechte Verbesserung der Qualifikation von IT-Fachkräften zu erreichen. Die IT-Akademie Mainz sieht sich daher als Dienstleister und steht im kontinuierlichen Austausch mit Unternehmen, Unternehmerverbänden, Kammern (z. B. IHK, HWK), Arbeitsverwaltungen, Fachverbänden und anderen kompetenten Institutionen. Außerdem ist sie Mitglied der Mittelstandsoffensive coNNect des rheinland-pfälzischen Wirtschaftsministeriums sowie Gründungsmitglied der IT-Akademie Rheinland-Pfalz und berät als aktiver Partner im landesweiten Netzwerk mittelständische Unternehmen zu den Themen IT-Qualifikation sowie eBusiness.

Das Kompetenzzentrum für elektronischen Geschäftsverkehr KEG Saar
Das KEG Saar ist ein gemeinsames Projekt der Zentrale für Produktivität und Technologie Saar e. V. (ZPT) und dem Institut für Wirtschaftsinformatik (IWi) im DFKI. Es unterstützt seit 1998 insbesondere kleine und mittlere Unternehmen dabei, den Nutzen von E-Business einzuschätzen und den Einsatz internetbasierter Technologien vorzubereiten und umzusetzen. Das umfassende Dienstleistungsangebot richtet sich an alle Industrie-, Handels-, Dienstleistungs- und Handwerksunternehmen im Saarland.
Neben der regionalen Ausrichtung ist KEG Saar über das Netzwerk elektronischer Geschäftsverkehr bundesweit mit 29 weiteren Kompetenzzentren verbunden, die vom Bundesministerium für Wirtschaft und Technologie gefördert werden.

Download icon Rechtssichere Website-Gestaltung: Do it yourself?!, 12.04.2010 (222.16 kB)

Kommentare  

 
0 #2 Andreas Heines, Ass. iur. 2011-02-23 09:28
Hallo,
danke für den Kommentar.

Die Betreiber einer Unternehmenswebsite sollten jedoch beachten, dass eine individuelle Beratung zu den juristisch erforderlichen Texten auf einer Website durch einen (im Online-Recht tätigen) Rechtsanwalt im Zweifel durch nichts zu ersetzen ist.

Bei der oben von "Schultz" zitierten Seite hätte ich persönlich schon meine Zweifel, ob die dortigen Angaben im Impressum (blassgraue, sehr kontrastarme Schrift in einer Grafikdatei) tatsächlich den maßgeblichen Vorschriften zur ordnungsgemäßen Anbieterkennzeichnung genügen.

Nochmal: Die Kosten für die erste Abmahnung sind höher als die Kosten für eine Rechtsberatung durch einen Anwalt.
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0 #1 Schultz 2011-02-23 01:44
Danke für die hilfreichen Infos. Bin beim Googlen zum Thema unter anderem auch auf

websites-rechtssicher-gestalten.de

gestoßen. Vielleicht hilft das ja dem einen oder anderen weiter.

Grüsse
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